MINI-Atemmeditation
Es klingt vielleicht banal, aber achte kurz mal auf diese Banalität der Atmung. Stell dir die Frage: „Atme ich überhaupt?“. Kurzes Innehalten, mal kurz drauf achten, nehme diesen Grundrhythmus des Lebens wahr.
Ja, in diesem Moment, in dem du darauf achtest, wendet sich deine Aufmerksamkeit vom Denken ab und richtet sich auf deinen Körper, auf die Tatsache, dass der Körper atmet. Natürlich atmest du immer – Atmung ist die kürzeste und zugleich längste Übung. Ein, aus und das ein Leben lang.
Der Großteil der 20.000-24.000 Atemzüge pro Tag sind unbewusst, ohne bewusste Beteiligung.
In dem Moment in dem deine Atmung bewusst wird unterbrichst du zugleich dein Denken, den ständigen inneren Bla-Bla Prozess der funkenden Synapsen, dem Bienenhaus im Kopf, in dem es immer summt.
Du kannst dich jederzeit entscheiden, deine Aufmerksamkeit auf einen Atemzug zu lenken um Durchzuatmen und in diesem Moment 2/3 mehr Energie zu haben.
Bei der unbewussten Atmung nutzen wir unser Lungenvolumen höchstens zu einem Drittel. Durch den bewussten Atemzug entsteht eine Fuge im automatischen Denkprozess und damit kommt auch ins Denken „frische Lust“, Inspiration sozusagen. Du kannst eine Denk-Atempause machen, wenn auch nur für einen Atemzug.
Dadurch kommst du in diesen Augenblick, immer und immer wieder.
Mach dir einen belebenden Pausentag und mache 40 bewußte, tiefe Atemzüge. 40 Momente für frisches Leben.
Weiteres dazu in dem Buch Energievoll Leben-Anleitung zum Glücklichsein von Norbert Krennmair. Bestellung, Anfragen unter krennmair@change2.at

Atmung und Lebendigkeit